Epilepsiechirurgie

Obschon heutzutage ein breites Spektrum antiepileptischer Medikamente zu Verfügung steht, wird eine Anfallsfreiheit bei nur 70–80% der Patienten erreicht. Bis zu 30% der Patienten leiden an einer pharmakoresistenten Epilepsie und können bei sorgfältiger Indikationsprüfung von einem epilepsiechirurgischen Eingriff profitieren.

Die Epilepsiechirurgie wird in Zürich am schweizerischen Zentrum für Epileptologie und Epilepsiechirurgie (ZEE) durchgeführt, eine Kooperation der Klinik für Neurochirurgie mit dem Schweizerischen Epilepsie-Zentrum an der Klinik Lengg, der Klinik für Neurologie der UniversitätsSpital Zürich sowie dem Kinderspital Zürich. Dank innovativer klinischer Forschung können wir modernste Diagnostik und Therapieverfahren anbieten. So lassen sich zum Beispiel mit Hilfe der Messung von Hochfrequenzpotentialen (HFO) im Gehirn epileptogene Zonen möglicherweise noch besser erkennen und entfernen. Als praktisch einziges Zentrum in Europa führen wir die Amygdalahippocampektomie (AHE) über einen supracerebellären transtentoriellen Zugang durch, welcher keine Risiken mehr für Gesichtsfeldeinschränkungen hat.