Was gibt es für Alternativen?

Grundsätzlich hängen die alternativen Behandlungen von der jeweiligen Erkrankung ab.

Fortführung der medikamentösen Therapie

Für fast alle Patienten ist die Fortführung der medikamentösen Behandlung eine ernstzunehmende Alternative, deren Vor- und Nachteile und deren Chancen und Risiken durch die behandelnden Ärzte sorgsam diskutiert werden müssen.

Tiefe Hirnstimulation

Die tiefe Hirnstimulation ist heute Goldstandard für einige Bewegungsstörungen und wird in Zürich seit dem Anfang der 1990er-Jahre zur Behandlung von Patienten mit Parkinson oder Tremor angeboten. Der Behandlungspfad ist analog zu jenem der FUS-Behandlung.

Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

Pumpensysteme

Bei gewissen Patienten macht die kontinuierliche medikamentöse Behandlung mit einem Pumpensystem Sinn. Es gibt im Wesentlichen zwei Prinzipien:

  1. Levodopa-Gel direkt in den Dünndarm.
  2. Apomorphin-Gabe unter die Haut.

Das UniversitätsSpital Zürich hat zusammen mit externen Beratern ähnlich wie bei den Untersuchungen und Behandlungsschritten bei der tiefen Hirnstimulation und beim fokussierten Ultraschall schweizweit den ersten systematischen Behandlungspfad für die Behandlung mit Duodopa® (Levodopa-Gel) etabliert.

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