Moyamoya-Erkrankung

Die Moyamoya-Erkrankung ist eine seltene, voranschreitende Verengung von Hirngefässen, die zu einer Minderdurchblutung des Gehirns oder zu Hirnblutungen führt. Die Erkrankung zeigt zwei Altersgipfel (Kindesalter und mittleres Erwachsenenalter) und kommt beim weiblichen Geschlecht häufiger vor.

Symptome

Die Symptome sind ähnlich wie beim Schlaganfall. Selten treten epileptische Anfälle auf.

Diagnostik

Durch eine Katheteruntersuchung der Hirngefässe (zerebrale Angiografie) lässt sich in den betroffenen Hirnarealen das typische feine Netz von Gefässen, das wie Nebelschwaden (moya = japanisch Nebel) aussieht, diagnostizieren.

Therapie

Die chirurgische Verbesserung der Hirndurchblutung ist die Therapie der Wahl. Dies geschieht in der Regel durch das Anlegen eines Bypass. Diese Methode wurde durch Professor M. Gazi Yasargil 1967 in Zürich entwickelt.