Häufige Fragen

Kostenübernahme

Die tiefe Hirnstimulation ist heute als Therapie der Wahl bei Essentiellem Tremor, bei Dystonie und bei Parkinson-Syndromen mit Wirkfluktuationen anerkannt. Aus diesem Grund wird die Behandlung von den Schweizer Krankenversicherern getragen. Für Patienten mit anderen Indikationen muss vorgängig eine Kostengutsprache eingeholt werden.

Rehabilitation

Insbesondere bei der Parkinson'schen Erkrankung ist eine Rehabilitation im Anschluss an die Behandlung unabdingbar. Wir arbeiten dazu eng mit verschiedenen Rehabilitationszentren zusammen, in denen umfangreich Erfahrung mit M. Parkinson und mit Tiefer Hirnstimulation vorliegt. In der Regel dauert der Aufenthalt 3 bis 4 Wochen. Die Kosten werden vom Krankenversicherer getragen.

Untersuchungen

Die Untersuchungen vor und nach der tiefen Hirnstimulation sind aufwendig. Für die Auswahl der bestmöglich geeigneten Behandlung für jeden einzelnen Patienten und für die Qualitätssicherung der Behandlung sind diese Untersuchungen jedoch zwingend notwendig.

Forschung

Es sind weltweit und auch in Zürich viele Forschungsprojekte registriert, welche der Weiterentwicklung der tiefen Hirnstimulation dienen, sei dies mit neuen Stimulatoren, neuen Elektroden oder neuen Batteriesystemen. In Zürich dienen präklinische und klinische Studien der Austestung der tiefen Hirnstimulation für Krankheiten, die bislang nicht mit dieser Methode behandelt werden. Ausserdem bestehen grössere Forschungsprojekte in Zusammenarbeit mit Forschern beider Zürcher Universitäten, um die tiefe Hirnstimulation technologisch und vom Prinzip her weiter zu entwickeln.